Hat Jesus Christus wirklich die römisch-katholische Kirche gegründet?

  1. "Ekklesia" bedeutet, wortwörtlich übersetzt, nicht Kirche! Das abgefallene "End-Christentum" als Weltmacht ist die Religion, die sich selbst dient. Die Kirche, die sich mit den Weltmächten verbunden hat ist die große Hure Babylon gemäß Offenbarung 17: die römisch-katholische Kirche! Alle anderen Kirchen, die sich im Zusammenschluß der Ökumene mit ihr (wieder) verbinden, sind Mitglieder der großen Hure Babylon.
  2. Jesus hat das Priestertum ein für allemal abgeschafft und deshalb weder die römisch-katholische "Mutter"-Kirche ("Die Große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden", Offb. 17, 5), noch eine ihrer "Kinder" gegründet! (Das sind ähnliche Kirchen mit Kennzeichen, Lehren und Tradition der Mutterkirche). Was "Hurerei" im biblischen Sinne bedeutet, können Sie in Jer. 3, 6 + 9; Offb. 2, 20 und 9, 20 selbst überprüfen.
  3. Jesus Christus ist der Sohn des allmächtigen Gottes. Nicht Petrus, sondern Jesus ist der Fels, der seine Gemeinde von Anfang an selbst erbaut und versammelt hat! (vgl. Joh. 1, 1-14; 10, 30; Röm. 9, 5; Hebr. 1, 1-14, Kol. 1, 16-17; 1. Kor. 8, 6; Micha 5, 1; Dan. 2, 44; 7, 27; Offenb. 17,14; vgl. auch das Vorwort zur Elberfelder Bibel).

Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus (1. Korinther 3, 11; 10, 4).

Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Jesus Christus, (der lebendige Christus, nicht seine bis zur Auferweckung tote Mutter Maria, vgl. 1. Kor. 15, 50-58!) der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, daß solches zu seiner Zeit gepredigt würde (1. Tim. 2, 5-6). Denn mit einem Opfer (nicht mit dem Meßopfer!) hat er in Ewigkeit vollendet, die geheiligt werden (Hebr. 10, 14).

Petrus forderte die Menschen in Babylon (lag im heutigen Irak) wo er predigte, auf:
... zu welchem ihr gekommen seid als zu dem lebendigen Stein (Jesus Christus ist der Fels!), der von den Menschen verworfen ist, aber bei Gott ist er auserwählt und köstlich. Und auch ihr, als die lebendigen Steine, bauet euch zum geistlichen Hause und zum heiligen Priestertum, zu opfern geistliche Opfer, die Gott angenehm sind durch Jesum Christum (1. Petrus 2, 4.5).

Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht (1. Petr. 2, 9)

... Jesu Christo, welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborene von den Toten und der Fürst der Könige auf Erden! Der uns geliebt hat und gewaschen von den Sünden mit seinem Blut und hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen (Offenbarung 1, 5-6).

In alttestamentlichen Zeiten vor Tod und Auferstehung Christi war für den Gläubigen der Hohepriester die Hauptperson. Er stand als Vermittler zwischen Gott und dem Menschen. Jetzt ist Jesus der einzige wahre Hohepriester, der uns mit dem Vater versöhnt. Tod und Auferstehung Jesu hat bewirkt: Jetzt dürfen alle Gläubigen jederzeit selbst zu Gott kommen und direkt zu ihm beten. Ohne Priester und ohne Götzen-Kirchen. (vgl. Hebr. 4, 14-16; 5, 1-10; 9, 24-28; 2. Kor. 5, 20+21)

Unser Vorbild Jesus Christus hat das Priestertum abgeschafft, weil er jeden einzelnen Nachfolger zu einem Priester bzw. Boten des Herrn Zebaoth (vgl. Mal. 2, 7) gemacht hat. Hat er doch seinen Jüngern und Nachfolgern - und wenn wir seine Botschaft annehmen - auch uns gesagt und aufgefordert:

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende (Matthäus 28, 18-20).
Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur.
Wer da (1.) glaubet und (2.) getauft wird (nicht umgekehrt wie bei der kirchlichen Kindstaufe!), der wird selig
(=gerettet) werden; wer aber nicht glaubet, der wird verdammt (= verurteilt) werden (Markus 16, 15-16).

Aber Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. Und sollt niemand Vater heißen auf Erden; (auch nicht den Papst!); denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn einer ist euer Meister, Christus. Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, (wie z. B. die Päpste und Würdenträger aller Kirchen und Sekten) der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen. Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset (Habsucht unter frommen Deckmantel) und wendet lange Gebete vor! Darum werdet ihr desto mehr Verdammnis empfangen. (Matth. 23, 8-14; Mark. 12, 40).

Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. (vgl. Matth. 21, 42; Psalm 118, 22) Und in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben (als Jesus Christus), darin wir sollen selig (= errettet) werden (Apg. 4, 12).

Alle Gottlosen werden´s nicht verstehen, aber die Verständigen werden´s verstehen (Daniel 12, 10). Nur wer ernsthaft nach Wahrheit sucht, und sich dabei ausschließlich vom Heiligen Geist und der Heiligen Schrift leiten läßt, wird sie verstehen. Der Schlüssel zum Verständnis liegt im Studium der ganzen Bibel und in der "Liebe zur Wahrheit". Wer die Liebe zur Wahrheit nicht annimmt, daß er gerettet würde, dem sendet Gott die Macht der Verführung, sodaß er der Lüge glaubt und gerichtet wird (2. Thess. 2, 10-12).

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